1934 Gründung
Herr Johann Stüdeli gründet die Fraisa SA und beginnt mit der Produktion von Fräswerkzeugen für die Uhrenindustrie. Damit ist der Grundstein für die heutige Fraisa- Gruppe gelegt.
1950
Herr Hans Stüdeli, der Sohn des Firmengründers übernimmt die Mehrheit der Aktien der Fraisa SA. Er führt das Unternehmen erfolgreich bis in die 90er Jahre und richtet es in dieser Zeit mit dem Ausbau der Vertriebsstruktur auf die internationalen Märkte aus.
1984
Mit Fraisa France wird die erste Servicegesellschaft im Ausland gegründet. Nach der erfolgreichen Positionierung von Fraisa in der Schweiz kann nun auch in Frankreich die direkte Kundenbetreuung aufgenommen werden.
1988
Gründung der Fraisa GmbH in Willich. Mit der Übernahme und Umfirmierung einer Werkstatt für Sonderwerkzeuge und das Nachschärfen von Zerspanungswerkzeugen wird der Grundstein für die heute erfolgreiche Kombination von Standardwerkzeugen und Service gelegt. Die Fraisa GmbH ist heute das Servicezentrum der Fraisa für den europäischen Markt und gleichzeitig der wichtigste Vertriebsstützpunkt in Deutschland.
Im gleichen Jahr erfolgt die Akquisition der Firma Schäublin AG (ESO). Die ESO ist ein führender Hersteller für Gewindeschneidwerkzeuge und Lehren. Damit ist der erste Schritt Richtung Gesamtanbieter im Bereich der Zerspanungswerkzeuge erfolgt. Die ESO fusioniert 1997 mit der Fraisa. In der Folge tritt Fraisa mit einer erfolgreichen Einmarkenstrategie im Markt auf.
1993
In Mailand wir die Fraisa Italia srl. gegründet. Mit diesem Schritt wird der Grundstein für die systematische Bearbeitung des wichtigen italienischen Marktes gelegt.
1997
Die beiden Töchter von Hans Stüdeli, Susanne Schibli und Charlotte Froelicher übernehmen die Aktienmehrheit der Fraisa Gruppe. Damit ist der Generationenwechsel im Familienunternehmen vollzogen.
1999
Eintritt in den ungarischen Markt mit der Gründung der Fraisa Hungaria Kft. Die ungarischen Kunden werden in der Folge von der Fraisa KFT betreut.
2000
Einstieg in das Servicegeschäft im Markt Schweiz mit der Akquisition der Emil Weber AG in Langnau. Die E. Weber AG ist das grösste und führende Unternehmen im Bereich der Werkzeugaufbereitung in der Schweiz. Die Produkte der E. Weber AG runden das Angebot der Fraisa ideal ab. Der Produktionsstandort wird im Jahr 2003 in den Neubau nach Bärau bei Langnau verlegt. Der Service wurde unter der Marke Fraisa weiter ausgebaut. Heute wird jeder Standort in der Schweiz mit einem eigenen Abholdienst bedient.
2001
Im Jahre 2001 wird die Fraisa USA in New Brighton bei Minneapolis gegründet. Fraisa USA ist heute ein Servicestandort mit eigener moderner Produktion für das Nachschärfen von Zerspanungswerkzeugen und die Herstellung von Sonderwerkzeugen. Das grosse Standardprogramm der HM und HSS Fräswerkzeuge in den amerikanischen Inch Baumassen ist die Basis für die erfolgreiche Expansion im nordamerikanischen Markt.
2002
Akquisition der Firma Szerszám Köszörü Zentrum in Sarospatak (SZKC). SZKC ist eine auf die Herstellung von Sonderwerkzeugen und das Nachschärfen spezialisierte Unternehmung in Ungarn. Es werden zum Zeitpunkt der Übernahme zwanzig hoch qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt. Fraisa baut das Unternehmen in den folgenden Jahren kontinuierlich aus. Fraisa-SZKC ist heute eine hoch moderne Produktionsstätte für die Herstellung von Zerspanungswerkzeugen.
2005
Josef Maushart, seit 1995 CEO der Fraisa Gruppe, übernimmt die Aktienmehrheit der Fraisa Gruppe. Die bisherigen Eignerinnen Frau Susanne Schibli und Frau Charlotte Froelicher übergeben die Mehrheit an Josef Maushart mit der Zielsetzung, die Unternehmensgruppe langfristig als unabhängiges Familienunternehmen weiterzuführen.
2007
Gründung der Fraisa Concept AG. Diese soll zukünftig weitgehend unabhängig vom operativen Geschäft der Fraisa Gruppe die langfristigen Trends Entwicklung in der Zerspanungsindustrie erforschen. Die Fraisa Gruppe soll daraus neue Optionen für zukünftige Produkte und Dienstleistungen erhalten.
2010
Das Jahr 2009 war ein sehr schwieriges, für die Metall verarbeitende Industrie ganz besonders. Die industrielle Wertschöpfung Europas lag 2009 17 % unter dem Spitzenwert des Vorjahres, die Nachfrage nach Werkzeugen reduzierte sich global um über 40 %. Auch Fraisa litt unter diesem Einbruch der Industrieauslastung. Fraisa musste sich von verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen und um das Schiff im Sturm auf Kurs zu halten, galt es, Kräfte zu bündeln und Standorte zu konzentrieren.
Dieser Prozess ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen, das Resultat darf sich sehen lassen. Die Krise hat Fraisa stärker gemacht. Die Fokussierung auf weniger, dafür ausgebaute Produktions- und Entwicklungszentren war ein wichtiger Schritt, in dessen Folge wir neue Produktlinien entwickeln, die Ausbildung fördern und die für Fraisa typische Innovationskraft weiter stärken konnten.